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27.11.2012


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Gordon Bennett Rennen 2011

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Am Samstag, dem 10. September, nahm Frank zum ersten Mal als Co-Pilot bei Matthias Zenge an der Weltmeisterschaft für Gasballone teil.

Um 23:58 Uhr Ortszeit starteten Matthias und Frank als Team Deutschland II vom Fluggelände in Gap Tallard/Frankreich. Bereits um diese Zeit war klar, dass es ein kurzes, aber sehr spannendes Rennen werden würde. Denn das Wetteramt sagte eine Schlechtwetterfront voraus. Doch davon ließ sich niemand entmutigen. Das Team blieb fest der Meinung, es allen zeigen zu wollen.

Das Team Deutschland III brach schon nach wenigen Stunden die Fahrt mit ihrem Gasballon ab. Die Fahrt weiter fort zu setzen schien  ihnen zu riskant.

Der Plan von Frank und Matthias war, mit dem Gasballon über die Alpen nach Regensburg zu gelangen. Sie stiegen bis auf 6000 m Höhe, um mehr Fahrtwind zu bekommen und eine weitere Strecke mit dem Ballon zu erzielen.

Aufgrund der herannahenden Schlechtwetterfront war sich das Team Deutschland II am Sonntagmorgen aber sicher, nicht noch eine zweite Nacht mit dem Ballon in der Luft zu bleiben. Die ganze Fahrt über trugen Frank und Matthias Sauerstoffmasken, denn sie hielten sich konstant in einer Höhe um 6200 m. Im Laufe des Tages konnten sie dank ihrer Schnelligkeit alle ihre Gegner überholen. Einige der Teams brachen im Laufe des Tages ihre Fahrt vorzeitig ab, weil sie nicht in die Schlechtwetterfront geraten wollten.

Dafür kämpfte sich das Team Deutschland I, das von Willi Eimers und seinem Co-Pilot Ullrich Seel gebildet wurde, weiter vor. Denn sie stiegen ebenfalls auf eine maximale Höhe von 5700 m, um möglichst viel Fahrtwind zu erlangen. Zu guter letzt hatten diese gerade mal noch 20 km Luftlinie Abstand zu den führenden Matthias und Frank. England I, was den deutschen Teams noch am dichtesten auf den Fersen lag, brach nun ebenfalls die Fahrt ab und suchte sich eine geeignete Landestelle.

Nachdem die Engländer gelandet waren, entschlossen sich auch beide deutsche Teams, die zu diesem Zeitpunkt noch in der Luft waren, zu landen. Denn das vorhergesagte Gewitter rückte immer näher heran. In Piding bei Salzburg landeten Frank und Matthias mit ihrem Warsteiner Gasballon um 17:50 Uhr Ortszeit. Sie erreichten eine Fahrtstrecke von 646 km Luftlinie in einer Zeit von 19:52 Stunden. Damit wurden sie Vizeweltmeister im Gordon Bennett Rennen 2011. Das Team Frankreich I wagte es noch bis in die Nacht hinein, mit seinem Ballon in der Luft zu bleiben und riskierte damit möglicherweise, direkt in die Gewitterfront zu geraten. Um 1:52 Uhr Ortszeit landeten die Franzosen dann mitten im Gewitter heil in Linz. Sie erzielten damit im Wettkampf die weiteste Strecke und waren neben allen anderen Wettkämpfern mit ihrem Ballon am längsten in der Luft. Sie sicherten sich damit den Sieg in der Weltmeisterschaft.

Am Mittwoch, dem 14. September 2011, fand in Gap Tallard die Siegerehrung und die anschließende Feier zum Gordon Bennett Rennen 2011 statt. Am Tag danach trat das Team die Heimreise an und wurde in Warmsroth mit einem Banner “Sieger der Herzen” feierlich empfangen...