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27.11.2012


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Die Jungfernfahrt des Ballons „Black Pearl“

Uebersicht_Fahrt_Stromberg-Le_Touquet_16.12.07.pdf Ballonsport Bildergalerie Jungfernfahrt unserer "Black Pearl"

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Von Stromberg nach Le Touquet-Paris-Plage


Nach dem zweiten Platz bei der 3. Thüringer Wald-Weitfahrt im Januar 2007 stand für die Piloten Frank Wilbert und Hajo Rackwitz fest, dass sie die 4. Thüringer Wald-Weitfahrt gewinnen wollen.

Seit die “Black Pearl” im November fertig gestellt war, wartete das Team der Ballonallianz Rhein-Nahe ungeduldig auf “besseres” Wetter in der späten Herbstzeit.

Mitte Dezember war es dann endlich so weit. Sonntags um 8:07h starteten Wilbert & Rackwitz nach eingehender Fahrtvorbereitung auf dem Sportplatz in Stromberg. Mit im Korb befand sich auch der Jungpilot Peter Beurschgens, der eine außergewöhnliche Fahrt erleben wollte. Vater Klaus Wilbert und Bastian Hölz übernahmen die Rolle der Verfolger.

Bereits im Luftraum über dem Hunsrück lag die Windgeschwindigkeit in 1800 m Höhe bei 40 Knoten (das sind etwa 73 km/h). Es wurde schnell klar, dass es bei dieser Geschwindigkeit weit nach Frankreich hineingeht. Bei schneller Fahrt ging es durch die Kontrollzone des Flughafens Hahn, nördlich an Trier vorbei nach Luxemburg, das in nur etwa 20 Minuten durchquert wurde. Nach fünfstündiger Fahrt wurde der Luftraum Frankreichs erreicht. Immer noch 50 - 60 km/h schnell, strebte die “Black Pearl” zwischen Arras und Lille hindurch auf die Kanalküste zu.

Nach einer Fahrt von acht Stunden und drei Minuten wurde eine Gesamtstrecke von 444 km erreicht. Die Fahrt endete mit einer Präzisionslandung auf der Landebahn des Flugplatzes in Le Touquet-Paris-Plage.

Nach der Landung wurden die Piloten von der französischen Behörde freundlich in Empfang genommen. Dabei erfuhren sie von einer weiteren Premiere. Sie sind die Ersten, die jemals auf diesem Flugplatz mit einem Heißluftballon gelandet waren.

Bisher war es die weiteste und längste Ballonfahrt in der Ballonsport-Karriere von Wilbert & Rackwitz.

Zu guter Letzt sind sich alle einig. Es ist eine rundum gelungene Jungfernfahrt für die “Black Pearl”.